Lese über Caventuras spannende Geschichte

Von Weltreisen, Begegnungen und großartigen Kaffees

Unsere Story ist ein großes Abenteuer. Deshalb haben wir auch unser Unternehmen Caventura genannt (Aventura heißt Abenteuer auf spanisch).

Alles beginnt mit einer Weltreise, geht weiter mit zwei unvergesslichen Begegnungen und endet mit den außerordentlichen Kaffees, die du auf dieser Webseite finden kannst. Es startete vor genau 3 Jahren in München an einem ganz normalen Dienstag.

Von Weltreisen

Damals waren wir, Marija und Georgi, noch Angestellte bei Amazon in München. Nach einem anstrengenden Arbeitstag saßen wir mit zwei Flat Whites in einem süßen Café in der Sonne und malten uns aus, wie unser Leben aussehen würde, wenn wir uns einfach auf eine lange Reise begeben würden – ohne Ziel, ohne Verpflichtungen und ohne Zeitdruck.

Als wir davon schwärmten, kam uns ein Gedanke: „Was hält uns davon ab?“ Wir überlegten lange, dachten an alle Aspekte – beruflich und privat – und konnten keinen Grund finden, warum wir nicht so schnell wie möglich starten sollten. Der Beschluss war gefasst.

Ein Jahr später, nachdem wir unsere Jobs gekündigt, unsere Wohnung untervermietet und zahlreiche Impfungen bekommen hatten, machten wir uns auf den Weg. Zuerst flogen wir nach Mexiko, wo wir Chiapas besuchten (die mexikanische Kaffeeanbau-Region), nahmen an Burning Man teil (das ist eine lange weitere Geschichte), schlenderten durch Costa Rica und Panama (zwei der bekanntesten Kaffeeregionen der Welt) und überquerten das karibische Meer mit einem Segelboot.

So landeten wir schließlich in Kolumbien, wo der spannende Teil dieser Kaffeegeschichte beginnt!

Wo wir unseren Kaffee gefunden haben.

Von Begegnungen

Im Norden des Landes hatten wir die Möglichkeit, an einer Kaffeekooperative für organischen und Fairtrade Kaffee zu arbeiten. Dort lernten wir die Welt des Kaffees kennen und erlebten den Arbeitsalltag während der Ernte. Aber was uns am meisten dazu bewegt hat, unseren „beyond sustainable“ Kaffee-Startup zu gründen, waren zwei Menschen, denen wir dort begegnet sind.

  • Mildred Niebles: Die „jefe de calidad“ (Qualitätsleiterin) bei der Kooperative war so freundlich, uns als Gäste in ihrem Haus aufzunehmen. Sie half uns einen tiefen Einblick in die Geschichte des Landes und der Region – besonders in den letzten Jahrzehnten während des Bürgerkrieges – zu gewinnen. Auf ihrer Finca erfuhren wir die Geheimnisse der Kaffeeverarbeitung. Zusätzlich lernten wir viel über ihre eigene Geschichte, die uns rührte. Sie hat drei Kinder alleine erzogen, hat ihre Farm gegen bewaffnete Guerillas verteidigt und hat es als einzige Frau in ihrer Kooperative geschafft, einen Universitätsabschluss und eine Kaffee-Experten-Zertifikation zu erlangen.
  • Señor Jaime Alberto García Flores: Auf einer Kaffeefarm, sehr hoch in den Bergen – 7 Stunden von der Stadt entfernt – trafen wir diesen echten „cafetero“ (Kaffeeanbauer). Dort haben wir über organischen Anbau und das Leben der Kaffeegemeinschaft erfahren. Jeder Tag fing um 4 Uhr morgens an, kurz vor dem Sonnenaufgang und endete um 18 Uhr, kurz nach dem Sonnenuntergang. Elektrizität gibt es keine. In den magischen Stunden des einschlafenden Dschungels besprachen wir die Ereignisse des Tages.

Von großartigen Kaffees

Was wir von dieser Weltreise und den zwei Begegnungen mitgenommen haben, war die Überzeugung, dass wir eine direktere und transparentere Beziehung zwischen zwei Welten schaffen sollten.

Wir verkosten kolumbianischen Kaffee in der Sierra Nevada.

Auf der einen Seite stehen die bescheidenen aber erfahrenen Anbauer, die hochwertigen Kaffee für unseren Genuss produzieren. Dafür brauchen sie von uns weder Geldspenden noch Mitleid, sondern Respekt und Wissen, um ihren Lebensstandard durch Innovationen zu erhöhen. Für sie selbstverständlich ist dabei die Erhaltung und Regenerierung ihrer Gesellschaft und der Umwelt, ihrem Zuhause.

Auf der anderen Seite stehen wir – die Kaffeeliebhaber. Für uns ist es wichtig, großartigen Kaffee zu trinken, und zwar nach unserem Geschmack. Es ist uns aber auch wichtig zu verstehen, wer ihn anbaut und wie. Dabei möchten wir die Sicherheit haben, dass unsere Leidenschaft in etwas Nachhaltiges und Gutes investiert wird.

Unsere Philosophie

Aus diesen Überlegungen ist unsere Philosophie entstanden, die in drei Grundprinzipien zusammengefasst ist. Hier findet ihr mehr darüber:

  1. Great Coffee. As You Like it.
  2. Real People, Stories, and Coffee
  3. Beyond-Sustainable Innovations

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